Herausgeber:
Verlag: Janos Stekovics
Haben einige Chronisten des 17. und 18. Jahrhunderts recht, so
wurde die Eckartsburg durch Markgraf Ekkehard I.
im Jahre 998 - also vor nunmehr 1000 Jahren - errichtet.
1066 erstmals urkundlich erwähnt, stammt die Feste in
ihrer heutigen Gestalt aus dem 12. Jahrhundert.
Bis 1247 gehörte sie den Landgrafen von Thüringen, dann gelangte
sie für mehrere Jahrhunderte unter die Hoheit
der Wettiner. Die Burg wurde verpfändet, erobert, war
Verbannungsort, Gefängnis und Kornspeicher.
Das mächtige Bauwerk gilt als ein Symbol für die Heimat. Schon
deshalb ist es ein selbstverständliches Anliegen
des Buches, mit einer breiten Themenvielfalt einen großen
Interessentenkreis anzusprechen. Bau-, kultur- und
sozialgeschichtliche Studien umfasst es ebenso wie
denkmalpflegerische Beiträge.

Herausgeber:
Boje Schmuhl
in Verbindung mit Konrad Breitenborn
Stiftung Schlösser, Burgen und Gärten des Landes Sachsen-Anhalt
Schloss Leitzkau, 39279 Leitzkau
2001
ISBN
3-932863-53-4
20,00
€
Verlag: Janos Stekovics
Es war Brandenburgs Kurprinz Johann Georg, der um 1560 in der
Wald- wie wildreichen Letzlinger Heide ein Jagdschloss errichten
ließ und dieser beschaulichen kleinen Nebenresidenz in der
Altmark den Namen „Hirschburg“ gab.
Das malerische Schloss war dem späteren Kurfürsten Jagddomizil,
Hochzeits- und Regierungsstätte. Doch nach dem Tode seines
Sohnes Joachim Friedrichs geriet es in Vergessenheit, und erst
Preußens König Friedrich Wilhelm IV. erweckte es nach 1841 zu
neuem Leben.
Das unter seiner maßgeblichen Mitwirkung von Friedrich August
Stüler im neugotischen Stil umgebaute Schloss wurde zum
Ausgangsort vieler Hofjagden. Kaiser Wilhelm I. jagte dort
ebenso wie sein Enkel Wilhelm II. Einer der prominentesten
Jagdgäste war Reichskanzler Otto von Bismarck. Ebenso kam der
1914 ermordete österreichische Thronfolger
Franz Ferdinand zur Jagd nach Letzlingen, wo auch „große
Politik“ gemacht wurde.
Schloss Letzlingen ist das einzig erhaltene Hohenzollernschloss
in Sachsen-Anhalt. Als das Bauwerk 1918 mit dem Sturz der
Monarchie seine ursprüngliche Bestimmung verlor, diente es
zunächst als Schulstätte,
dann als SA-Sportschule und schließlich als Lazarett und
Krankenhaus.
Der vorliegende erste Teil der zweiteiligen Monografie befasst
sich vor allem mit der Bau-, Nutzungs- und Jagdgeschichte dieses
Schlosses von 1559
bis 1861. Und diese Geschichte spiegelt gleichermaßen
altmärkische Heimat- und deutsche Nationalgeschichte.
Der von der Stiftung Schlösser, Burgen und Gärten des Landes
Sachsen-Anhalt herausgegebene Band erschien anlässlich der 300.
Wiederkehr der Krönung des brandenburgischen Kurfürsten
Friedrich III.
zum König Friedrich I. in Preußen im Jahre 1701.

Herausgeber:
Boje Schmuhl
in Verbindung mit Konrad Breitenborn
Stiftung Schlösser, Burgen und Gärten des Landes Sachsen-Anhalt
Schloss Leitzkau, 39279 Leitzkau
2002
ISBN
3-932863-54-2
28,80
€
Verlag: Janos Stekovics
Das Jahr 1861 markiert mit dem Tod Friedrich Wilhelms IV. und
dem Regierungsantritt seines Bruders
Wilhelm I. sowohl eine einschneidende politische Zäsur in der
preußischen Geschichte, wie andererseits mit der Fertigstellung
und Einweihung der noch nach Plänen Friedrich Wilhelms IV.
entstandenen Schlosskirche ein wichtiger Einschnitt in der
Baugeschichte des Jagschloss-Ensembles.
Im Schloss weilten illustre Jagdgesellschaften mit viel in- und
ausländischer Prominenz, die sowohl den Wildreichtum
der Heide als auch die entspannte Atmosphäre eines solchen
„Rendevous“ zu schätzen und zu nutzen wussten.
So manche wichtige politische Entscheidung wurde im Letzlinger
Jagdschloss getroffen.
Nach Abdankung Kaiser Wilhelms II. im November 1918 war das
Schloss von 1922 bis 1933 an die Freie Schul- und
Werkgemeinschaft verpachtet. Die 1933 von den
Nationalsozialisten aufgelöste Schule unterrichtete nach
reformpädagogischen Grundsätzen. 1933/34 diente das Schloss der
NSDAP als SA-Sportschule.
Ab 1940 befand sich hier das Reservelazarett Nr. 105, und von
1945 bis 1991 fand das einstige Jagddomizil der Hohenzollern
schließlich Verwendung als Krankenhaus.
Von 1997 bis 2001 wurde das Schloss umfassend rekonstruiert und
saniert. Die museal genutzte erste Etage ist seit dem 19. Januar
2001 erstmals öffentlich zugänglich.
Mehrere Beiträge des Bandes geben Auskunft über die
Jagdgeschichte der Colbitz-Letzlinger Heide, die nach 1871
zwar durch die „Kaiserjagden“ Wilhelms I. und Wilhelms II.
bestimmt war, aber danach noch viele andere wechselvolle
Schicksale erfuhr.
Trotz der 1935 erfolgten Einrichtung eines
Artillerieversuchsplatzes wurde die Heide im Dritten Reich als
Staatsjagdrevier genutzt. Nach dem Zweiten Weltkrieg übernahm
für nahezu fünf Jahrzehnte die Rote Armee den Schießplatz. Im
militärisch besetzten Gebiet lag die Jagdhoheit bei der
sowjetischen Armeeführung,
die der umfänglichen Selbstversorgung ihrer Soldaten durch
Wilddieberei aber keinen Einhalt gebot.

Herausgeber:
Boje Schmuhl
in Verbindung mit Konrad Breitenborn
Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt
Schloss Leitzkau, 39279 Leitzkau
2005
ISBN
3-89923-102-3
34,00
€
Verlag: Janos Stekovics
Als im September 1155 Erzbischof Wichmann von Magdeburg und
Bischof Wigger von Brandenburg die neue Basilika des Leitzkauer
Stiftes weihten, war auch Albrecht der Bär in Leitzkau.
Mit der Wiedereinrichtung des Brandenburger Bistums und seines
Domstiftes zwischen 1161 und 1165 verlor der Leitzkauer Konvent
aber seine bisher führende Position in der Diözese Brandenburg.
Kurfürst Joachim II. von Brandenburg nahm 1535 das
säkularisierte Stift in seinen Besitz, das dann 1564 der
berühmte, von der Weser stammende Obrist Hilmar von Münchhausen,
kaufte.
In eine imposante Schlossanlage umgebaut, gilt diese bis heute
als das östlichste Beispiel der Weserrenaissance und zugleich
als Kleinod deutscher Architekturgeschichte.
Fast vier Jahrhunderte Lang blieb Schloss Leitzkau im Besitz der
Familie von Münchhausen, die 1945 durch die Bodenreform
enteignet wurde.
Das Gebäudeensemble bestand aus Schloss Neuhaus der
Schlosskirche sowie aus Schloss Hobeck und Schloss Althaus, das
– durch Kriegseinwirkung im April 1945 stark beschädigt –
schließlich so in Verfall geriet, dass es
Anfang der 1950er Jahre abgerissen werden musste.
Heute nutzt die Stiftung Dome und Schlösser in Sachsen-Anhalt
das Schloss als Verwaltungssitz.
Der vorliegende Band befasst sich mit der historischen
Bedeutung das Prämonstratenserstiftes, der wechselvollen
Geschichte des Leitzkauer Renaissanceschlosses sowie mit
wichtigen Personen und Ereignissen der Familiengeschichte derer
von Münchhausen.
Mit ihm liegt nunmehr die erste umfassende Darstellung zur
Geschichte des Leitzkauer Schlosses vor.


Herausgeber:
Vorstand der Stiftung Schlösser,
Burgen und Gärten des Landes Sachsen-Anhalt
Schloss Leitzkau, 39279 Leitzkau
1996
ISBN
3-929330-70-9
10,00
€
Wenn auch als Begleitbuch angelegt, so bietet der vorliegende
Band einen umfassenden Überblick über den Schlossherren und
seine Zeit. Sicher steht seine Person im Schatten von Bismarck,
aber als Politiker
und Standesherr hatte er politische Bedeutung über seine Zeit
hinaus. Sichtbares Zeichen seines Wirkens ist das über der Stadt
liegende Schloss in Wernigerode.
Beschrieben wird nicht nur seine Laufbahn als Politiker,
sondern auch sein Wirken auf kulturellem und sozialem Gebiet.
Ein nicht unwesentlicher Teil befasst sich mit dem Privatmann
Fürst Otto zu Stolberg-Wernigerode.
Als Ganzes bietet das Buch einen interessanten Einblick in ein
Stück deutsche Geschichte.

Herausgeber:
Boje Schmuhl
Vorstand der Stiftung Schlösser,
Burgen und Gärten des Landes Sachsen-Anhalt
Schloss Leitzkau, 39279 Leitzkau
1999
ISBN
3-932863-17-8
12,50
€
Das Ausgleichsleistungsgesetz von 1994 sieht dessen Rückgabe
vor. 450.000 Gegenstände – u. a. Gemälde, Möbel, Waffen,
Textilien, Porzellane, Silber, Bücher und Archivalien – sind in
Sachsen-Anhalt von dem Rückgabegebot betroffen.
Über zweitausend Anträge auf Restitution wurden gestellt.
Schloss Wernigerode war zwischen 1945 und 1949 ein Depot für
tausende solcher Kunst- und Kulturgüter,
die 1949 dort auch zur Einrichtung eines „Feudalmuseums“ dienten
.
Das heute landeseigene Kunstgut wird seit 1996 von der Stiftung
Schlösser, Burgen und Gärten des Landes Sachsen-Anhalt
verwaltet.
Das Buch zeigt die Schwierigkeiten der Zuordnung des Kunstgutes
an die früheren Eigentümer auf, es verdeutlicht die
aktuell-politische Dimension des Problems und dokumentiert auch
ein sehr emotional besetztes Stück Zeitgeschichte.

Herausgegeben
im Auftrag der Stiftung Schlösser, Burgen und Gärten
des Landes Sachsen-Anhalt
von Heinrich L. Nickel
1999
ISBN
3-932863-35-6
12,80
€
Als Kapelle der Erzbischöfe von Magdeburg war sie mit kostbaren
Altargeräten, Reliquiaren und Altargemälden ausgestattet. m
Dreißigjährigen Krieg brannte der Dachstuhl ab und das Gewölbe
stürzte ein.
Im 18. Jahrhundert diente sie der Französisch-reformierten
Gemeinde als Gotteshaus.
Vor einhundert Jahren wurde sie wieder aufgebaut, neu
ausgestattet und als Universitätskirche geweiht.

Vom 9. September 1814 bis zum
April 1815
Bearbeitet von Doris Derdey.
Mit einer Einführung von Konrad Breitenborn und Uwe Lagatz
Herausgeber:
Boje Schmuhl
Direktor der Stiftung Schlösser,
Burgen und Gärten des Landes Sachsen-Anhalt,
in Verbindung mit Konrad Breitenborn
2004
ISBN
3-89923-059-0
18,00
€
Verlag Janos Stekovics
Die vielfältigen Erlebnisse und Eindrücke während seines fast
achtmonatigen Aufenthaltes in Wien hielt er in einem
umfangreichen Tagebuch fest. Der Graf suchte die Unterstützung
des preußischen Staatskanzlers Hardenberg.
Er traf mit Metternich und Preußens König Friedrich Wilhelm
III., mit Wilhelm von Humboldt und dem Reichsfreiherren vom
Stein zusammen. Sein Wiener Tagebuch erlaubt zugleich viele
Einblicke in die geistig-kulturelle Atmosphäre
dieser Stadt.
Graf Henrich besuchte Bälle und Volksfeste, Theater-, Ballett-
und Opernabende. Er erlebte Ludwig van Beethoven,
der eigene Werke dirigierte, und die umjubelte Pariser Tänzerin
Emilia Bigottini.
In Wiens literarischen Salons war er ein gerngesehener
Gast. Henrich interessierte sich für Kunstsammlungen und
Galerien, lernte Künstler, Gelehrte und Fabrikanten kennen.


Verlag Janos Stekovics



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